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Tag 4 - 03. September 2002 - Cairns (Great Barrier Reef)
Für heute hatten
wir einen Tauchgang (Snorkling) am Great Barrier Reef geplant und fuhren
mit knapp 50 anderen Touristen raus ans Reef.
Das Great Barrier Reef ist eine der artenreichsten Regionen der Welt.
Die Hauptattraktion sind äusserst farbenprächtige Korallen und
Fische. Es versteht sich von selbst, dass das glasklare Wasser zum Schnorcheln
und Tauchen einläd. Es hat eine Fläche von 345.000 qkm und zählt
zu den UNESCO World Heritage Parks.
Bei einem Alter von über 10.000 Jahren, besteht es aus über
2900 Einzelriffen und 71 Koralleninseln.
So nach und nach stellten wir fest, dass das halbe Boot mit Deutschen
bevölkert war, was uns nicht gerade glücklich machte, denn um
Deutsche kennenzulernen muß ich nicht nach Australien fahren. Trotzdem
waren es nette Unterhaltungen und wir lernten Ulf (Name vom Autor nicht
geändert, da eh nicht bekannt) kennen. Ulf war schon etwas länger
in Australien und einer der typischen Backpacker. Er plante ein Jahr in
Australien zu verbringen, um seine Urlaubskasse aufzubessern arbeitete
er auf Farmen und pflückte Obst. Uns würde man für australische
Verhältnisse wohl eher als Kurzurlauber bezeichnen, denn wir hatten
"nur" 4 Wochen zur Verfügung.
Schon gegen 10 Uhr stand unser erster Tauchgang am Reef an. Ich war ein
wenig enttäuscht, denn viele hatten wenig Achtung vor dem Reef und
man sah an recht vielen Stellen, dass hier nicht mehr gerade alles in
Ordnung war. So stellten sich einige direkt auf die Korallen oder schlugen
(unbeabsichtigt) mit den Flossen dagegen. Die Bootscrew hatte eine Menge
zu tun. Ich verfolgte ein paar Fische und versuchte mit unserer Unterwasserwegwerfkamera
Robert zu fotografieren. Gegen 11 Uhr wurde mir dann etwas kühl und
als in der Nähe des Bootes vorbeikam, stellte ich fest, dass es etwas
zu Essen gab und so verließ ich das Wasser, um mich anderen Köstlichkeiten
hinzugeben.
Am
Nachmittag, fuhren wir zu einer zweiten Stelle des Reefs, wo auch 2
größere Schiffe festgemacht hatten auf denen einige von unserer
Gruppe übernachteten. Hier bleiben hauptsächlich Flaschentaucher,
die dann mehr Zeit zum Tauchen haben. Wir beschränkten uns auf
eine weitere Stunde Schnorcheln. Hier gefiel mir das Reef wesentlich
besser, wahrscheinlich weil nicht so viele Boote festmachten. Alles
war wesentlich farbenfroher und artenreicher. Doch länger als eine
Stunde hält man es selbst in den Neoprenanzügen nicht unbedingt
aus und so sammelte man sich am frühen Nachmittag hungrig, aber
begeistert, wieder am Boot und wir schipperten bei Keksen und Kaffee
zurück nach Cairns.
In
Cairns angekommen, erkannte jeder sofort, dass ich am Reef war, denn
ich hatte die Rückseite meiner Beine nicht eingecremt und mich
schön verbrannt.
=>Cape
Tribulation
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